5 kunsthaft erzählen

Chantelle Warner

Weberzug/Weavers on the March, 1897, Käthe Kollwitz. Collection of The University of Arizona Museum of Art, Tucson; Museum Purchase with funds provided by the Edward J. Gallagher, Jr. Memorial Fund

Level: 

Intermediate – Advanced

Keywords: 

narrative ⧫ past tense ⧫ adjectives ⧫ adverbs ⧫ mood ⧫ setting ⧫ character

Summary:

This lesson was adapted in part from the Narrative Storyboard and activities created around Käthe Kollwitz’s image Weberzug, both developed as part of the Art/Write project. The image is part of a cycle, entitled Der Weberaufstand, which was partly inspired by Georg Hauptmann’s play Die Weber – a dramatization of the 1844 Silesian weavers revolt. At the same time, by depicting her figures in contemporary (post-1850s) clothing styles, she also connects the historical events with current day concerns around workers’ rights in the time of rapid industrialization. This historical context might be incredibly relevant for educators who wish to integrate this lesson into a curriculum about that history or in which Hauptmann’s play is an assigned reading, but the activities are designed to be open enough that a focus on Kollwitz’ or another image could be used to explore the linguistic designs involved in narration. By focusing attention on the events, but also the mood and relationships, the lesson pushes students to consider how storytelling – in image or text – can not communicate a series of events but also evoke feelings, through the use of verbs, adjectives, and adverbs.

The activity was designed to be done in the gallery, but could also be adapted in the classroom by posting images on the walls and creating a makeshift gallery, or even for online teaching, by providing digitally-mediated images.

Lernziele:

  • Kann eine Geschichte (mit Unterstützung) erzählen;
  • Kann erzählen oder berichten, was jemand erlebt, beobachtet, oder mit anderen unternommen habe;
  • Kann (in einfachen zusammenhängenden Sätzen) Erfahrungen, Ereignisse, Hoffnungen und Ziele beschreiben.

Wie wird eine Erzählung im Bild vermittelt?

Eine Erzählung ist definitionsgemäß dynamisch. Etwas muss geschehen. Eine Erzählung besteht aus einer Reihe von Ereignissen. Ein Bild ist statisch. Oder? In dieser Aktivität werden wir darüber reflektieren, wie dynamische Ereignisse in einem statischen Bild vermittelt werden können.

Tipp: Folgende Fragen können zuerst als Hausaufgabe, Partnerarbeit oder in Gruppen besprochen werden.

  1. Wie ist der Ton?
affirmativ bejahend ablehnend kritisch euphemistisch
ironisch zustimmend neutral sarkastisch u.s.w.
  1. Welche Wirkung hat das Bild auf Sie?
  2.  Wie ist das Setting? Welche Wörter brauchen Sie, um die Umgebung zu beschreiben.
  3. Wer sind die Figuren? Wie alt sind sie? Welche Gesichtsausdrücke werden hier dargestellt? Was tragen sie? Wie ist ihre Körperhaltung? Mit welchen Gendern scheinen sich die Figuren zu präsentieren? Mit welcher Sozialklasse scheinen sich die Figuren zu präsentieren?
  4. Wie interagieren die Figuren miteinander? Wie ist ihre Beziehung?
  5. Welche Gefühle zeigen die Figuren? Warum denken Sie so? Wie wird das visuell vermittelt?
  6. Was passiert? Wie wird das visuell dargestellt?

Wie wird eine Erzählung schriftlich geschrieben?

Schreiben Sie eine passende Erzählung für das Bild. Verwenden Sie dabei Ihre Gedanken zu dem Ton, dem Setting, den Figuren, und den Ereignissen aus der ersten Aktivität. Aber die Geschichte darf auch weitere, nicht im Bild dargestellten Figuren und Ereignissen auch einbeziehen.

Benutzen Sie das Storyboard unten, um Ihre Geschichte zu organisieren. Fügen Sie neue Zeilen ein, wo nötig.

Bild erzählerische Momente  Was passiert?

(Beantworten Sie die Fragen links.)

Fangen Sie an mit dem Bild.  

Orientierung

Wer? Was? Wann? Wo?

Zeichnen Sie was am nächsten passiert.  

Komplikation

Und was ist danach passiert?

Zeichnen Sie was am Ende passiert.  

Resolution

Was ist am Schluß passiert?

Fassen Sie Ihre Geschichten in 5-7 Sätzen zusammen.

 

Gleiches Bild, verschiedene Perspektiven?

Vergleichen Sie ihre Geschichte mit den Erzählungen Ihrer Klassenkameraden.

Welche Gemeinsamkeiten merken Sie? Welche Unterschiede merken Sie?

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